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DIE KRAKE ist ein feministisches UntergrundMagazin in der Tradition der GRRRL-Zines und der Schlampagne*. Sie versammelt und verbrei­tet Beiträge über künstli­che Beziehungen, welche von Menschen in kreativen und selbstbestimmten Prozessen er­schaffen werden.

DIE KRAKE befasst sich also mit allen Fragen der Beziehungsgestal-tung, die auf­tauchen, wenn welche sich nicht automatisch nach den vorherrschen­den Vorstellungen von Paarbeziehung und Ro­mantischer Liebe rich­ten. Dazu gehören Alte Jungfern und wunderliche Einzelgän-gerInnen genauso wie Kuschelmonster, Polyamante und an­dere Nicht-monoga­me, KomunardInnen und leidenschaftliche WG-Be­wohnende, Verehre­rInnen der Besonderen FreundInnenschaft, und alle anderen, die bezie­hungstechnisch aus dem Rahmen fallen. Der Schwerpunkt der Aus­wahl liegt – bedingt durch die persönlichen Vorlie­ben der Redaktion – auf dem Liebesleben der Lesben. Es sind aber auch Beiträge aus der Bi- und Hetero-Welt zu finden.

DIE KRAKE hat keine schmutzabweisende Hochglanzoberfläche, die den Vorgang der Herstellung verleugnet. Die Betrachtenden sollen se­hen, dass sie von Menschenhänden wie ihren zusammengefügt ist. Sie sollen sich eingeladen fühlen, selbst an der Produktion des schriftlichen und bildlichen Gesprächs in unserer Gesellschaft teil zu nehmen und ihre eigene Lebenswelt einzubringen. Statt von perfekten Bildern und Schriftsätzen beeindruckt zu schweigen und das Feld den professionel­len Idealbildproduzierenden und Medienmonopolisten zu überlassen. Deswegen sind Beiträge der Lesenden willkommen, genauso wie das Kopieren und Weiterverbreiten des Heftes. (Bitte höchstens den Ko­pierpreis verlangen – die KRAKE ist ein nichtkommerzielles Projekt!)

DIE KRAKE versteht sich als politisches Projekt für mehr Selbstbestim­mung (& mehr Quatsch!) in „Liebesdingen“. Sie trägt zur Schaffung einer Kul­tur von künstlichen & schlampigen Beziehungen bei. Dabei spielen Spaß und Humor eine große Rolle! Sie ermuntert aus­drücklich dazu, selber kreativ und aktiv zu werden, z.B. durch die Ver­wendung von Wortschöpfungen für Erscheinungen, die die vorherr­schende Ideologie der monogamen Paarbeziehung nicht kennt oder nicht vorsieht.

DIE KRAKE erscheint einmal jährlich im Frühling.

Infos und Bestellung: polylogo@gmx.de

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*Die Schlampagne prägte den Begriff „Schlampe“ als Eigenbezeichnung für alle, die Beziehungen nicht nach Vorschrift der herrschenden Beziehungs-Ordnung leben, sondern ihre Kontakte selbstbestimmt und eigenverantwortlich gestalten.